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WES Rechtspanorama


Das WES RechtsPanorama bietet kompakte Einblicke in ausgewählte Rechts- und Immobilienthemen. Wir bereiten häufige Fragestellungen verständlich und praxisnah auf und schaffen Orientierung bei aktuellen Entwicklungen rund um Immobilien. 

Weitere Kurzinfos und regelmäßige Updates finden Sie auch auf unseren Social-Media-Kanälen.




17.08.2026

Welche Nebenkosten fallen in der Regel beim Immobilienkauf an? 

Beim Kauf einer Immobilie ist neben dem Kaufpreis auch mit verschiedenen Nebenkosten zu rechnen. Diese können je nach Objekt und Vertragsgestaltung mehrere Prozent des Kaufpreises ausmachen und sollten bereits bei der Finanzplanung berücksichtigt werden. Zu den häufigsten Nebenkosten zählen die Grunderwerbsteuer, die Grundbuchseintragungsgebühr, die Kosten für die Vertragserrichtung und Treuhandabwicklung sowie gegebenenfalls die Maklerprovision. Bei einer Finanzierung können zusätzlich Kosten für die Kreditabwicklung und die Eintragung von Sicherheiten anfallen.
Gut zu wissen:
In Österreich liegen die gesamten Kaufnebenkosten häufig zwischen 7 % und 12 % des Kaufpreises. Eine frühzeitige Kalkulation hilft dabei, unangenehme Überraschungen zu vermeiden und den Immobilienkauf sicher zu planen.


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16.08.2026

Was ist die Grunderwerbssteuer? 

Die Grunderwerbsteuer fällt in Österreich grundsätzlich beim Kauf einer Immobilie oder eines Grundstücks an. Sie ist vom Erwerber zu entrichten und wird auf Basis des Kaufpreises bzw. der gesetzlichen Bemessungsgrundlage berechnet. Die Grunderwerbsteuer zählt zu den typischen Nebenkosten eines Immobilienkaufs und sollte bei der Finanzierungsplanung berücksichtigt werden. In Österreich beträgt die Grunderwerbsteuer beim entgeltlichen Erwerb in der Regel 3,5 % der Bemessungsgrundlage. Bei bestimmten Übertragungen innerhalb der Familie können abweichende, begünstigte Regelungen gelten.


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05.12.2025
Brauchbarkeit, Mängelrüge und Bestandzinsminderung im Lichte aktueller Judikatur - Tipps für die Vertragsgestaltung
Weselik

Lange Zeit hindurch gab es eine gesicherte Judikatur, wonach die Anzeigepflicht des Bestandnehmers bei Bestandzinsminderungsansprüchen gemäß §§ 1096, 1097 ABGB im Falle unverschuldeter Unkenntnis eines Mangels entfällt. Diese Auffassung wurde in den vergangenen Jahren vielfach diskutiert. In jüngerer Zeit gab es in der Rechtsprechung zuletzt eine Wende und wird die Auffassung vertreten, dass entgegen dem klaren Wortlaut des § 1096 ABGB eine Mängelrüge nicht eine zwingende Voraussetzung für eine Bestandzinsminderung darstellt.



13.12.2023

In der Grauzone zwischen Miete und Pacht: Die Unterscheidung in der Praxis ‒ Feinheiten und Folgen
Weselik

Die Diskrepanz zwischen Miete und Pacht ist in der Immobilienwelt ein bemerkenswertes Phänomen. Jene beiden Begriffe, die oft als Synonym verwendet werden, bergen subtile Unterschiede, die für sämtliche Beteiligten, ob Bestandgeber oder Bestandnehmer, von großer Bedeutung sein können. Ein tiefgehendes Verständnis der Unterschiede zwischen Miete und Pacht ist für die Praxis unerlässlich, um rechtlich fundierte Entscheidungen zu treffen und die jeweilig spezifischen Anforderungen von Miet- und Pachtverträgen optimal zu erfüllen.

08.05.2024

Grün (ver)mieten - regulatorische Aspekte bei grünen Mietverträgen ("Green Leases") -Herausforderungen in der Vertragsgestaltung
Weselik

Grüne Mietverträge ("Green Leases") sind das "State-of-the-Art-Instrument", wenn es um die nachhaltige Gebäudenutzung und das Einbeziehen von Umwelt- und Nachhaltigkeitsklauseln geht. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass konkrete Ziele wie die Steigerung der Energieeffizienz, der Einsatz erneuerbarer Energien oder die Reduzierung von Abfall zwischen Mieter und Vermieter vereinbart werden und dadurch der fortschreitenden ESG-Regulierung Folge geleistet wird. Doch Vorsicht - wirksame Vertragsformulierungen erfordern neben der Bedachtnahme auf zwingende gesetzliche Regelungen im Mietrecht gegebenenfalls eine Klauselkontrolle nach § 879 Abs 3 ABGB sowie auch die Berücksichtigung weiterer rechtlicher Herausforderungen.